Wer ich bin

Ich bin Wissenschaftskommunikator und promovierter Biologe. Die akademische Forschung kenne und verfolge ich inzwischen seit mehr als einem Jahrzehnt – und sie fasziniert mich nach wie vor. Die Kommunikation über Wissenschaft und den Wissenschaftsbetrieb begann für mich als Hobby, wurde zu einer Leidenschaft und ist seit 2015 mein Beruf.

Als ich noch Doktorand am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) im Berliner Norden war, entdeckt ich das Wissenschafts-Bloggen für mich. Mein eigenes Thema war mir dazu jedoch zu anspruchsvoll und so konzentrierte ich mich auf publikumswirksamere Themen, über die in den Medien viel Unsinn erzählt wurde wie Gentechnik, Alternativmedizin oder auch den wissenschaftlichen Prozess im Allgemeinen.

Am benachbarten Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) heuerte mich Josef Zens 2015 als Schreiberling an und brachte mir das Handwerk der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei. Für ein paar Wochen konnte ich in der Wissenschaftsredaktion des Berliner Tagesspiegel mitarbeiten, was ich als stressige, aber wahnsinnig befriedigende Arbeit kennengelernt habe. Nach ein paar Jahren war es Zeit für einen Tapetenwechsel und ich begann 2019 als Referent am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (MPIMG). Auch hier hält jeder Tag neue Aufgaben bereit und es wird nie langweilig!

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Was ich kann

Ich recherchiere gewissenhaft und quellentreu, übersetze vor allem wissenschaftliche Themen aus der Fachsprache und setze sie für das Publikum in den Kontext und bereite die Inhalte zielgruppengerecht auf.

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Jack of all trades, master of none

Ich bin vielseitig interessiert und das ist Fluch und Segen zugleich. Ich würde gern mehr und besser wendisch sprechen, das ich in der Schule nur unzureichend gelernt habe (powědam jano popitšku dolnoserbskego), außerdem möchte seit Jahren außer dem bisschen R, das ich während des Studiums und meiner Doktorarbeit gelernt habe, auch Python lernen und Raspberry-basierte Projekte umsetzen, mehr Astronomie betreiben, mal Mittelformat fotografieren und selbst Bilder entwickeln, mehr mit meinem Faltboot (Pouch RZ-85) paddeln und einen Garten hätte ich eigentlich auch gern. Allein, es fehlt die Zeit. Das Blog, mit dem alles begann, liegt seit Jahren brach.

Und so fokussiere ich mich auf das Schreiben und die Wissenschaft, erfreue ich mich in der Freizeit an allen lebenden Dingen, die mir begegnen, wandere durch Berlin oder die Sächsische Schweiz, reise durch in Deutschland und Europa, fotografiere mit Festbrennweite, esse gutes Essen (das ist einfach in der Hauptstadt), versuche mich an gutem Kochen (schon schwieriger), betreibe etwas Aquaristik und bastele an meinen Fahrrädern herum. Mein Stapel der ungelesenen Bücher und Zeitschriften wächst und wächst genauso wie die Liste meiner Podcast- und Youtube-Abos. In der Wikipedia verlaufe ich mich regelmäßig.

Ich bin verheiratet und Vater von zwei Kindern, mit denen ich möglichst viel Zeit verbringe. Seit 2003 lebe ich in Berlin. Mein Herz war und ist aber für immer in der Lausitz geblieben.